Die meisten Lieder für Anfänger kommen mit einer Handvoll offener Akkorde aus. „Offen“ heißt: Einige Saiten klingen leer mit, ohne dass ein Finger drückt. Das klingt voll und ist leichter zu greifen als Barré-Akkorde.
Dur-Akkorde
Dur-Akkorde klingen hell und fröhlich. Die fünf wichtigsten in offener Lage sind C, G, D, A und E.
CGDAEMoll-Akkorde
Moll-Akkorde klingen weicher, oft etwas nachdenklich. Am, Em und Dm reichen für den Anfang. Vergleich mal A und Am: Nur ein einziger Ton ist anders. Wie man den Unterschied hört, steht unter Dur und Moll.
AmEmDmSeptakkorde
Ein Septakkord (geschrieben mit 7, zum Beispiel G7) hat einen zusätzlichen Ton, der nach „weiter, bitte!“ klingt. Er führt oft zurück zum Grundakkord, etwa G7 zu C. Häufig sind E7, A7, D7, G7 und C7.
G7D7E7A7Welche Akkorde gehören zusammen?
In einer Tonart tauchen immer wieder dieselben Akkorde auf. Wenn du diese Gruppen kennst, kannst du viele Lieder schon nach dem ersten Hinschauen spielen:
- C-Dur: C, F, G (G7), Am, Dm, Em
- G-Dur: G, C, D (D7), Em, Am
- D-Dur: D, G, A (A7), Em
- A-Dur: A, D, E (E7)
- a-Moll: Am, Dm, E (E7), C, G
Was die Zeichen hinter dem Buchstaben bedeuten, erklärt Akkordsymbole lesen. Den F-Akkord findest du bei den Barré-Griffen.
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