Gitarre stimmen – so geht’s auch für Anfänger

Eine gestimmte Gitarre klingt sofort schöner – und du hörst besser, ob dein Griff schon sitzt. Deshalb gilt: vor jedem Üben kurz stimmen. Das dauert nach ein paar Wochen keine Minute mehr.

Die Standardstimmung von der dicksten zur dünnsten Saite ist E – A – D – G – H – E (international E A D G B E). Die tiefe E-Saite klingt zwei Oktaven tiefer als die hohe.

Mit dem Stimmgerät

  1. Öffne das Stimmgerät und erlaube das Mikrofon. Alles bleibt auf deinem Gerät.
  2. Zupf eine Saite einzeln und lass sie klingen.
  3. Zeigt die Nadel nach links, ist die Saite zu tief: Wirbel langsam fester drehen. Nach rechts: etwas lockern.
  4. Wenn die Nadel in der Mitte steht, ist die Saite gestimmt. Weiter zur nächsten.
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Nach Gehör: die 5.-Bund-Methode

Wenn die tiefe E-Saite stimmt, kannst du die anderen danach ausrichten. Du greifst eine Saite in einem bestimmten Bund und vergleichst sie mit der nächsten leeren Saite. Beide sollen gleich klingen.

  • Tiefe E-Saite im 5. Bund = leere A-Saite
  • A-Saite im 5. Bund = leere D-Saite
  • D-Saite im 5. Bund = leere G-Saite
  • G-Saite im 4. Bund = leere H-Saite (die Ausnahme!)
  • H-Saite im 5. Bund = leere hohe e-Saite

Wenn es nicht klappen will

  • Neue Saiten dehnen sich ein paar Tage lang und müssen oft nachgestimmt werden. Das ist normal.
  • Zupf beim Drehen immer wieder an, damit du hörst, was passiert – und prüf, ob du den richtigen Wirbel erwischt hast.
  • Eine Saite reißt eher, wenn sie viel zu hoch gestimmt wird. Dreh lieber in kleinen Schritten.

Wie du Saiten aufziehst und die Gitarre pflegst, steht unter Saiten wechseln und Pflege.

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